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Mittwoch, 21.08.1996
Ab 13:00 Uhr fuhren wir von Hveravellir aus weiter die Kjölur-Route in südlicher Richtung (wobei Frank die — seiner Meinung nach — extrem hübsche “Camp Warden” noch einige Zeit beschäftigte) durch weiterhin vegetationsloses Gebiet, in dem zahllose Gesteinsbrocken auf braunem Grund liegen. Die Szenerie erinnerte spontan an die Bilder, welche die Viking-Sonden von der Marsoberfläche zur Erde gefunkt haben.
Nach gut zwei Stunden Busfahrt machten wir in Kerlingarfjöll kurz Pause, wo ein kleines Sommerskigebiet mit Liftanlagen, Berghütte und Campinggelände betrieben wird.
Um ca. 17:00 Uhr hielt unser Bus, nachdem wir kurz zuvor die Hochlandpiste verlassen hatten, am Gullfoss, dem “goldenen Wasserfall” an. Er ist der bekannteste und wohl auch schönste Wasserfall Islands und gehört neben dem Geysir-Gebiet zum “Pflichtprogramm” eines jeden Island-Touristen. Er stürzt über zwei Stufen insgesamt 32 m tief in einen engen Canyon. Bei Sonnenschein ist stets ein mehr oder weniger stark ausgeprägter Regenbogen zu sehen.
Am Gullfoss schloss sich uns ein Hund an, der uns den gesamten Fußmarsch zum Geysir-Gebiet lang begleitete (ca. 10 km). Etwa 2 1/2 Stunden später erreichten wir den Zeltplatz des berühmtesten Hochtemperaturgebietes in Island: Haukadalur. “Hund” machte derweil den Campingplatz unsicher und wurde wenig später von seinem Besitzer abgeholt (!).
Das Wetter: weiterhin sehr schön, nachts Abkühlung bis ca. 0 °C.





