Neue Hundis!
Familie Gügel hat wieder Nachwuchs: vor ein paar Tagen hat Emely 4 Welpen zur Welt gebracht. Die ersten Bilder sind hier zu finden.
Von wegen Nachbarschaft
Nett. Heute hatten wir eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, dass uns ein Nachbar angeblich eine Meldung auf einer Internetseite hinterlassen habe (die Adresse und der Code wurden sogar dreimal wiederholt). Weshalb der Nachbar das nicht einfach per simplem Zettel oder durch Klingeln erledigt hat, wurde nicht genannt. Und weshalb die Bandansage so gar nicht personalisiert klang, sondern nach Abzockmail roch, auch nicht.
Als aufgeklärter Internetbenutzer habe ich mir die Seite mal angesehen und mich gefragt, weshalb ich außer dem Code auch noch meine Telefonnummer, Name und E-Mail-Adresse angeben muss. Zur angeblichen “Verifizierung” sicher nicht, da wir uns dort ja nie registriert haben und der Nachbar Murks angegeben haben könnte (für wen der fünf Bewohner war die Meldung eigentlich?). Eine kurze Nachforschung ergibt, dass die Internetadresse auf eine Firma in Belize zugelassen ist (die den eigentlichen Inhaber nicht preisgibt), der Ansprechpartner in der Schweiz sitzt und das Unternehmen irgendwo in Dubai ansässig ist. Klingt wenig seriös.
Spätestens wenn man dann das Häckchen zum akzeptieren der AGBs sieht sollte jedem klar sein: das kostet Geld. Tatsächlich ist auf der Seite im normalen Textfluss ganz unauffällig zu lesen, dass der Spaß für die nächsten 2 Jahre 9 Euro pro Monat kostet (also schlappe 216 Euro für’n Arsch sind).
Nette Nachbarn.
Ganz dreist ist dann noch, dass man wahrscheinlich sogar ohne Code an seine Meldung ran kommt! Netterweise haben die Macher der Seite nämlich auch an Dussel gedacht und versprechen, einem nach der Registrierung — die selbstverständlich notwendig ist — zu helfen und die Nachricht irgendwie aus dem Hut zu zaubern.
Nochmal für alle ganz deutlich: Nicht auf nachbarschaftspost.com gehen, keine persönlichen Daten eingeben! Das Angebot ist eine betrügerische Masche, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Back to RAP
Nachdem Dory bereits seit Februar wieder in unserer alten fränkischen Heimat wohnt, bin ich nun ebenfalls seit März wieder in Schwemmelsbach. Ihren Job bei Tchibo hat sie rechtzeitig vor den betrieblichen Umbaumaßnahmen aufgegeben und ist in die Industrie gewechselt. Seitdem hat sie bedeutend weniger Stress.
Ich habe meinen Job bei der CAS schweren Herzens aufgeben müssen und bin jetzt bei der Empolis GmbH untergekommen. Wir gehören zu Arvato und sind somit Teil des großen Bertelsmann-Konzerns. Glücklicherweise sind die neuen Kollegen ebenso angenehm wie die Ex-Kollegen, so dass ich meinen schwarzen Humor weiter pflegen kann.
Viel interessanter ist vielmehr, was ich im letzen Jahr gemacht habe. Lange Zeit musste ich mich mit Infos etwas zurückhalten, doch spätestens seit die CAS auf der CeBit die Katze aus dem Sack gelassen hat und auch die Presse fleißig darüber berichtet, kann ich etwas mehr erzählen:
Man stelle sich vor, man hat eine Anwendung auf Basis von Eclipse RCP und möchte damit den Schritt ins Web wagen. Die Anwendung händisch mit einem beliebigen AJAX-Framework nachzubauen macht sicher keinen Spaß. Besser ist da schon das “Google Web Toolkit”, aber der Hammer ist Eclipse RAP. Die Jungs von Innoopract basteln da an einem zur Eclipse-Workbench kompatiblen Java-Framework (Equinox, OSGi, JFace usw.), das die SWT-Widgets per qooxdoo im Browser rendert. Wie das aussehen kann, ist unter anderem auch im RAP-Blog zu sehen. Dort sind nämlich just zwei Screenshots der Anwendung aufgetaucht, deren Oberfläche ich bei der CAS mitgestaltet habe. Bin mal gespannt, was die Ex-Kollegen da noch alles gezaubert haben!
Zur Einarbeitung bei Empolis darf ich mich jetzt an einer unserer Anwendungen versuchen und weiter RAPpen. Vielleicht erzähl ich hier ja mal was darüber.
Fragebogen zu Liebeskummer
Wer die Wissenschaft unterstützen will, kann unter www.liebeskummer-fragebogen.de.vu einen Fragebogen zu Liebeskummer ausfüllen.
[Update:] Mittlerweile ist die Frist zur Teilnahme abgelaufen. Herzlichen Dank an alle über 4000 Teilnehmer!
Liedersuche
Was macht man, wenn man die Melodie eines Liedes im Kopf hat, aber den Titel oder Interpreten nicht kennt? Auf www.songtapper.com gehen und die Melodie mittels Leertaste “vorspielen”. Schon erstaunlich, wie gut das funktioniert…
Lus(c)hen?
Wie bereits angedeutet, waren wir diese Woche in Baden-Baden und haben uns in der Caracalla-Therme vom Wasser verwöhnen lassen. Ok, ein bisschen Dampf war auch dabei. Umso enttäuschender verlief danach unser Altstadt-Bummel, da wir erstens fast alleine unterwegs waren, zweitens die Geschäfte nicht nach unserem (von Karlsruhe gewohnten) Geschmack sind und drittens der Rundgang recht schnell wieder zu Ende war. Fast jedenfalls. Dory hatte nämlich einen Laden mit interessanter Seifen-Auslage entdeckt. Da wir ja ganz gerne in der Badewanne planschen (ich jedenfalls — Dory meckert immer, weil ich so mit den Badespielzeugen spritze), mussten wir uns das natürlich mal aus der Nähe ansehen.
Der Laden gehört zur Lush-Kette, die auch in Deutschland einige Filialen unterhalten und geraume Zeit (wieder) im Geschäft sind. Beim Betreten des Ladens wurden wir gleich von einer motivierten und freundlichen Verkäuferin (und das in Baden…) abgepasst, die uns eine Führung inklusive Probevorstellungen gab. Neben eher klassischen Schaumbadzusätzen und Seifen gibt es dort auch die berühmten Badebomben und den lustigen Seifenglibber. Letzteren kann man sich etwa wie Wackelpudding vorstellen, mit dem man sich pur oder in einen Schwamm gerieben einseifen kann. Wir haben uns mit den Einkäufen zunächst zurückgehalten um ein paar probeweise gekaufte Produkte erst einmal zu testen. Nach dem heutigen Wochenend-Badewannentag muss selbst ich sagen: Klasse Zeug! Mehr davon muss also her…
Daneben gibt es noch eine weniger gute Nachricht: Meine Wanderschuhe “Meindl Island” von 1996 sind krepiert. Leider scheinen diese ein eingebautes Verfallsdatum zu besitzen, so dass sich nach 10 Jahren der PU-Weichtrittkeil auflöst. Allzu strapaziert wurden sie ja nicht gerade und wie ich den Keil hätte pflegen können ist mir schleierhaft.
Prost Neujahr 2007!
Wir wünschen allen ein frohes Neues 2007!
Nachdem wir gemeinsam mit meinem Bruder und Freundin in Remchingen in das neue Jahr hineingefeiert haben, werden wir diese Woche noch mit ihnen um die Häuser ziehen. Auf dem Plan stehen neben der Caracalla-Therme in Baden-Baden und einem Bowling-Abend sicherlich auch die beiden Zoos in Karlsruhe und Stuttgart. Hoffentlich wird das Wetter wieder etwas freundlicher…
Neuer Bowlingball
Gestern haben sich Dory und ich je einen neuen Bowlingball zugelegt. Wir sind zusammen mit zwei Arbeitskollegen nach Frankfurt gefahren und haben uns von Peter Knopp fachkundig beraten und ausrüsten lassen. Die Bälle haben ein Gewicht von 10 bzw. 14 lbs und besitzen eine Fingertip-Bohrung. Während Dory mit ihrem geraden Spiel recht erfolgreich ist, muss ich nochmal komplett von vorne anfangen und erst mal den Anlauf besser hinkriegen. Entsprechend schlecht sind meine Ergebnisse ![]()
Thawte Web Of Trust
Ich bin neuerdings Notary im Web Of Trust von Thawte. Ab sofort kann ich daher in Karlsruhe, Remchingen, Würzburg, Schweinfurt und Schwemmelsbach zertifizieren (so ich ich in der Gegend bin). Bei Interesse einfach eine E-Mail schreiben oder über das Kontaktformular, äh, kontaktieren.
Wilhelma
Wir haben gestern das schöne Wetter genutzt und zusammen mit Petra und Marian einen Ausflug in die Wilhelma unternommen. Neben diversen Tieren und Pflanzen konnten wir auch Regina Halmich bewundern, die uns beim Streichelzoo entgegen kam (wir haben nicht versucht sie zu streicheln…).
360 Bilder und 6 Stunden später trieb uns der Hunger ins örtliche Pizza Hut. Wie selbstverständlich wollte ich mir eine große Pizza bestellen und entschied mich für die Barbecue Chicken Supreme mit normalem Teig (also Big N.Y.). Da die Größenangaben normal, groß und x-tra lauten, habe ich auf Nachfrage des Kellners “Wirklich groß?” einfach “Ja.” geantwortet. Wie sich herausstellte, hätte ich mit dem Finger einfach auf die gewünschte Größe deuten sollen, denn was ich bekam war ziemlich groß. Natürlich die x-tra-Variante. Während also Petra und Marian zusammen ihre x-tra mit Cheezy Crust verdrückt haben, biss ich mich durch (welch gewandter Wortwitz…) und schaffte die Pizza tatsächlich ganz allein.
Don Andrew wäre stolz auf mich gewesen: Während der Studienzeit in Würzburg haben Andrew und ich Frank mal ziemlich ins schwitzen gebracht, also er bei mir zu Besuch war und wir Pizza bestellen wollten. Seine Frage nach der gewünschten Größe beantworteten Andrew und ich unisono “Na, Party natürlich…” und schickten ein “… für jeden!” hinterher. Frank dachte erst an einen Scherz, musste aber feststellen, dass wir es ernst meinten. Also bestellte er sich ebenfalls eine eigene Pizza in Party-Größe (”Also wenn ihr das schafft…!”). Nachdem Andrew und ich unsere 60×40cm große Pizza jeweils verschlungen hatten und er gerade mal die Hälfte geschafft hatte, wurden wir von ihm auf eine Stufe mit Maudi und Chicco auf den Vielfresser-Olymp gehievt…
Kurz vor dem Verlassen des Lokals schneite dann noch Cacau vom VfB Stuttgart rein, weshalb wir uns fragen, ob man in Stuttgart eigentlich irgendwo vor den ganzen VIPs sicher ist…






