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Dienstag, 1. April 2008Technik

Nachdem Dory bereits seit Februar wieder in unserer alten fränkischen Heimat wohnt, bin ich nun ebenfalls seit März wieder in Schwemmelsbach. Ihren Job bei Tchibo hat sie rechtzeitig vor den betrieblichen Umbaumaßnahmen aufgegeben und ist in die Industrie gewechselt. Seitdem hat sie bedeutend weniger Stress.

Ich habe meinen Job bei der CAS schweren Herzens aufgeben müssen und bin jetzt bei der Empolis GmbH untergekommen. Wir gehören zu Arvato und sind somit Teil des großen Bertelsmann-Konzerns. Glücklicherweise sind die neuen Kollegen ebenso angenehm wie die Ex-Kollegen, so dass ich meinen schwarzen Humor weiter pflegen kann.

Viel interessanter ist vielmehr, was ich im letzen Jahr gemacht habe. Lange Zeit musste ich mich mit Infos etwas zurückhalten, doch spätestens seit die CAS auf der CeBit die Katze aus dem Sack gelassen hat und auch die Presse fleißig darüber berichtet, kann ich etwas mehr erzählen:

Man stelle sich vor, man hat eine Anwendung auf Basis von Eclipse RCP und möchte damit den Schritt ins Web wagen. Die Anwendung händisch mit einem beliebigen AJAX-Framework nachzubauen macht sicher keinen Spaß. Besser ist da schon das “Google Web Toolkit”, aber der Hammer ist Eclipse RAP. Die Jungs von Innoopract basteln da an einem zur Eclipse-Workbench kompatiblen Java-Framework (Equinox, OSGi, JFace usw.), das die SWT-Widgets per qooxdoo im Browser rendert. Wie das aussehen kann, ist unter anderem auch im RAP-Blog zu sehen. Dort sind nämlich just zwei Screenshots der Anwendung aufgetaucht, deren Oberfläche ich bei der CAS mitgestaltet habe. Bin mal gespannt, was die Ex-Kollegen da noch alles gezaubert haben!

Zur Einarbeitung bei Empolis darf ich mich jetzt an einer unserer Anwendungen versuchen und weiter RAPpen. Vielleicht erzähl ich hier ja mal was darüber.

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